Geschichte

Schützengesellschaft Breisach

Ein Rückblick anlässlich der 75-Jahrfeier von Rolf Pieper

 

Entstehung der Schützengesellschaften

Die Schützengesellschaften und Schützengilden - auch Pfingstgildlen genannt - haben ihren
Ursprung im Mittelalter. Sie werden um das 13. Jahrhundert erstmals in Flandern genannt
und breiteten sich von da aus im 14. Jahrhundert auch auf Deutschland aus. Vom Glanz der
niederländischen Schützengilden legt das berühmte Gemälde von Rembrandt ein beredtes
Zeugnis ab.
Was bei den Rittergeschlechtern die Ritterspiele in Rüstung und Waffen waren, das wurde
bei den in Zünften oder Gilden zusammengeschlossenen Bürgern später das Schützenfest,
vornehmlich mit Bogen oder Armbrust. Diese Schützengesellschaften, damals in der
üblichen Form von Gilden, bildeten sich in Anlehnung an das altgermanische Maifest.
Es waren dies meist freiwillige Vereinigungen der Bürgerschaft, die sich durch die städtische
Obrigkeit den Landesherren oder gar durch den König bestätigen ließen. So privilegiert,
widmeten sie sich Schießübungen, um die männliche Bevölkerung im Umgang mit der Waffe
zu schulen.

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